Interdisziplinäres Therapiezentrum "Hand in Hand"

Ergotherapie | Logopädie | Physiotherapie

Ultraschalltherapie

Besonders gut geeignet ist die Ultraschalltherapie bei Gelenkarthrosen der Schultern, Hüfte und Knie aber auch bei Zerrungen und Quetschungen, bei Hämatome und posttraumatischen Ödeme.

Die thermische und mechanische Wirkung des Ultraschalls führt zu einer Erhöhung der Mikrozirkulation des Blutes und zu einer inneren Gewebsmassage. Ziel der Behandlung ist eine Normalisierung der gestörten Funktion eines Muskels, einer Sehne oder eines Gelenkes und somit eine positive Einflussnahme auf den Schmerz. Ein in seiner Beweglichkeit eingeschränktes Gelenk kann so mobilisiert, ein gereiztes Gewebe beruhigt werden. Vielen Patienten fällt nach der Ultraschallbehandlung die schnellere Rückbildung eines Blutergusses auf.

Elektrotherapie

Anwendungsgebiete der Elektrotherapie sind periphere Paresen, Inaktivitätsathrophien, Neuropathien, Ischialgien, Lumbalgien und Muskelverspannungen (Myogelosen). Elektrotherapie ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der physikalischen Therapie. Beim Ausfall von Nerven in der Peripherie des Körpers (Extremitäten) kommt es zum Abbau von Muskelzellen des vom geschädigten Nerv versorgten Muskels. Um dies zu vermeiden, werden Elektroden angebracht und mit geringen Stromimpulsen (Reizstrom) die Funktion der betroffenen Nerven stimuliert. Dadurch bewegt sich der betroffene Muskel wieder und atrophiert weniger rasch.

Eine Sonderform der ET ist die Iontophorese von Arzneistoffen über die Haut. Durch eine vorhandene elektrische Ladung eines Medikaments, kann dieses im elektrischen Feld in das Gewebe transportiert werden. Die Verteilung des Medikamentenwirkstoffes geschieht über die in der Haut liegenden Blutgefäße.

Lasertherapie

Physikalisch gesehen ist der Laserstrahl Licht einer bestimmten Wellenlänge. In der Lasertherapie werden nur so genannte Softlaser verwendet, nicht zu vergleichen mit den Lasergeräten aus der Chirurgie oder der Augenheilkunde. Softlaser haben einen stimulierenden Effekt auf das bestrahlte Gewebe, sie verletzten es nicht. Die Wirkungsweise von Softlasern auf den menschlichen Körper spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab.Einerseits können Zellen durch bestimmte Schwingungsinformationen des Lasers beeinflusst werden, andererseits wurde die Beeinflussung des Stoffwechsels beobachtet. Weiterhin konnte das Auslösen von Regulationsvorgängen im Gehirn und Rückenmark sowie hormonelle Reaktionen nach Lasereinwirkung gezeigt werden. Die Lasertherapie ist praktisch nebenwirkungsfrei bei Beachtung der Regeln und der Sicherheitsbestimmungen. Die Lasertherapie ist völlig schmerzfrei, da es sich „nur“ um Lichtstrahlen handelt.
Die Lasertherapie hat einen sehr großen Indikationsbereich:

Sportmedizin:

  • Verstauchungen, Zerrungen, Tendopathien
  • Sehnenentzündungen, Tennisarm, Hexenschuss, Karpaltunnelsyndrom…
  • Nachbehandlung von Knochenbrüchen und Luxationen…
  • Rheumatoide Arthritis, Arthrose…

Hautmedizin:

  • Narbenbehandlung, Verbrennungen, Wundheilungsstörungen…
  • Herpes zoster/ simplex, Ekzeme, Decubitus…
  • Ödeme

Neurologie:

  • Polyneuropathien, Neuralgien…
  • Tinitus, Sinusitis (HNO Bereich)
  • Facialisparese, Trigeminusneuralgie
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